Visa-Karte sperren lassen mit Telefonnumer
Es gibt kaum einen größeren Schreck: Die Brieftasche mit Ausweis, Führerschein und Kreditkarte ist weg. Offizielle Dokumente lassen sich bei den Behörden neu ausstellen, doch wenn die Visa-Karte abhanden gekommen ist, muss man sich Sorgen machen, ob sie nicht jemand missbräuchlich nutzt. Um das zu verhindern, sollte man sie sperren lassen, sobald man den Verlust bemerkt. Erste Anlaufstelle für Betroffene ist das kartenausstellende Geldinstitut. Um seine Visa-Karte sperren zu lassen, reicht es aus, dort anzurufen und dem Mitarbeiter die Nummer der zu sperrenden Karte mitzuteilen.
Hat man die Telefonnummer der Bank nicht zur Hand, besteht die Möglichkeit, sich direkt an Visa zu wenden. Das Unternehmen bietet in nahezu jedem Land eine kostenfreie Service-Rufnummer für Notfälle an, die an jedem Tag 24 Stunden besetzt ist. Für Länder, in denen keine Service-Rufnummer zur Verfügung steht, bietet Visa eine Telefonnummer, mit der man sich per R-Gespräch mit dem Notfall-Service verbinden lassen kann. Dabei trägt Visa die Kosten des Anrufs.
Alternativ steht darüber hinaus seit Juli 2005 auch eine bundesweite Sperr-Notruf-Telefonnummer für alle Arten von Kredit- ec- und SIM-Karten zur Verfügung. Die in Deutschland unter der Nummer 116 116 erreichbare Notrufzentrale ist rund um die Uhr besetzt und arbeitet als Mittelsmann. Sie ordnet die verloren gegangenen Karten dem richtigen Anbieter zu, kontaktiert ihn und veranlasst die Sperrung.